Dienstplan Mitarbeiter App + kostenlose Vorlage

Schichtplanung per WhatsApp und Excel kostet Sie bis zu 6.000 € im Jahr. Nostradamus vereint Dienstplanung, Zeiterfassung und Mitarbeiter-App in einer Lösung, reduziert den Planungsaufwand um bis zu 80 % und sichert Ihre Compliance automatisch.

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KimRoeseler
Dienstplanung
13 min. lesezeit

Das Thema kurz und kompakt

  • Dienstplan-Apps ersetzen Zettelwirtschaft und WhatsApp-Chaos: Moderne Mitarbeiter-Apps ermöglichen es, Schichtpläne in Echtzeit einzusehen, Verfügbarkeiten digital zu melden und Schichten eigenständig zu tauschen. Das spart bis zu 30 % der Planungszeit und reduziert Fehler erheblich.
  • Die Zeiterfassungspflicht gilt bereits jetzt: Seit dem BAG-Beschluss vom 13. September 2022 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, Arbeitszeiten systematisch zu erfassen. Die für 2026 geplante Arbeitszeitreform macht eine elektronische Erfassung zur gesetzlichen Pflicht. Wer jetzt handelt, vermeidet Bußgelder von bis zu 30.000 €.
  • Mitarbeiterzufriedenheit steigt messbar: Betriebe, die ihren Mitarbeitenden Transparenz und Mitgestaltung bei der Dienstplanung ermöglichen, profitieren von geringerer Fluktuation und höherer Motivation. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
  • Nostradamus vereint Dienstplanung, Zeiterfassung und Mitarbeiter-App in einer Lösung: Mit KI-gestützten Bedarfsprognosen, automatischer Compliance-Prüfung und einer intuitiven Mitarbeiter-App reduziert Nostradamus den Planungsaufwand um bis zu 80 % und ist bereits ab 3 € pro Mitarbeiter und Monat verfügbar.

Warum eine Dienstplan-App für Mitarbeiter 2026 unverzichtbar wird

Unternehmen mit Schichtbetrieb stehen täglich vor derselben Herausforderung: die richtige Anzahl Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort einzusetzen. In der Gastronomie, Hotellerie, im Einzelhandel und in der Freizeitbranche führt eine ineffiziente Dienstplanung schnell zu Über- oder Unterbesetzung, unzufriedenen Mitarbeitern und steigenden Personalkosten. Gleichzeitig verschärft sich die rechtliche Lage: Die elektronische Zeiterfassung wird 2026 gesetzlich verankert, und die Toleranz der Aufsichtsbehörden gegenüber Papierlisten und informellen Lösungen sinkt.

Eine Dienstplan-App mit integrierter Mitarbeiter-Funktion löst gleich mehrere Probleme auf einmal: Sie digitalisiert die Planung, schafft Transparenz für das gesamte Team und sorgt automatisch für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Doch der Reihe nach.

Dienstplan Mitarbeiter App: Gegenüberstellung manuelle Personalplanung und digitale Lösung mit Software

Was sich rechtlich ändert: Elektronische Zeiterfassung wird Pflicht

Viele Betriebe gehen davon aus, dass die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung erst in der Zukunft greift. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Bereits seit dem BAG-Beschluss vom 13. September 2022 (Az. 1 ABR 22/21) sind Arbeitgeber verpflichtet, ein System zur systematischen Erfassung der gesamten Arbeitszeit einzuführen. Grundlage ist § 3 Abs. 2 Nr. 1 Arbeitsschutzgesetz in unionsrechtskonformer Auslegung, basierend auf dem EuGH-Urteil vom 14. Mai 2019 (Rs. C-55/18). Diese Pflicht gilt ohne Übergangsfrist.

Was sich 2026 konkret ändert: Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD aus dem April 2025 sieht vor, diese Vorgaben nun in das Arbeitszeitgesetz zu integrieren. Die beiden zentralen Neuerungen:

  • Elektronische Zeiterfassung wird verpflichtend: Papierlisten oder handschriftliche Aufzeichnungen reichen nicht mehr aus. Die Systeme müssen nachvollziehbar, manipulationssicher und DSGVO-konform sein.
  • Umstellung auf wöchentliche Höchstarbeitszeit: Statt der bisherigen täglichen Höchstarbeitszeit von 8 Stunden (§ 3 ArbZG) wird eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von bis zu 48 Stunden maßgeblich. Das ermöglicht flexiblere Tagesarbeitszeiten, erfordert aber eine präzisere Erfassung und Kontrolle.

Wichtig: Die Pflicht zur Erfassung kann an Mitarbeitende delegiert werden, etwa per App. Die Kontrolle und Verantwortung bleibt jedoch beim Arbeitgeber. Fehlerhafte oder fehlende Aufzeichnungen sind rechtlich sein Risiko. Bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz drohen Bußgelder von bis zu 30.000 € pro Einzelverstoß (§ 22 Abs. 2 ArbZG). Bei besonders schwerwiegenden Verstößen kann sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr verhängt werden (§ 23 Abs. 1 ArbZG).

Arbeitszeitgesetz und Compliance bei der Dienstplanung per Mitarbeiter-App

Was eine Dienstplan-Mitarbeiter-App in der Praxis verändert

Die Theorie klingt überzeugend, aber wie sieht der Unterschied im Arbeitsalltag tatsächlich aus? Drei typische Szenarien verdeutlichen den Unterschied:

Szenario 1: Krankmeldung am Sonntagmorgen

Ohne App: Ein Mitarbeiter meldet sich per WhatsApp krank. Der Schichtleiter muss aus dem Kopf wissen, wer verfügbar ist, telefoniert die halbe Belegschaft ab und hofft, dass jemand einspringen kann. Ergebnis: 30-45 Minuten Stress, oft Unterbesetzung.

Mit App: Die Krankmeldung wird in der App erfasst. Das System zeigt sofort alle verfügbaren und qualifizierten Mitarbeitenden an. Per Push-Benachrichtigung wird die offene Schicht ausgeschrieben. Ein Kollege übernimmt mit einem Klick. Dauer: wenige Minuten.

Szenario 2: Wunscharbeitszeiten sammeln

Ohne App: Verfügbarkeiten werden per WhatsApp, Zettel oder mündlich gemeldet. Informationen gehen unter, werden falsch notiert oder kommen zu spät. Der Planer muss alles manuell zusammentragen.

Mit App: Mitarbeitende tragen ihre Verfügbarkeit direkt in der App ein. Das System berücksichtigt diese automatisch bei der Planerstellung. Wer keine Nicht-Verfügbarkeit angibt, gilt als verfügbar. Bei fehlender Angabe erhalten Mitarbeitende eine automatische Erinnerung.

Szenario 3: Monatsabschluss und Lohnvorbereitung

Ohne App: Am Monatsende werden Stundenzettel eingesammelt, Überstunden manuell berechnet und Daten händisch in die Lohnbuchhaltung übertragen. Fehler sind vorprogrammiert, der Prozess dauert Stunden.

Mit App: Die Zeiterfassung läuft digital. Pausen werden automatisch berechnet, Überstunden getrackt und Abweichungen erkannt. Die Daten fließen per Schnittstelle direkt in die Lohnvorbereitung, etwa über eine DATEV-Integration. Keine doppelte Dateneingabe, keine Übertragungsfehler.

Rechenbeispiel: Was manuelle Dienstplanung wirklich kostet

Nehmen wir ein Restaurant mit 15 Mitarbeitenden als Beispiel:

FaktorManuell (Excel/Papier)Mit Dienstplan-App
Wöchentlicher Planungsaufwand4-6 Stunden1-2 Stunden
Jährliche Planungskosten (bei 20 €/h)4.000-6.000 €1.000-2.000 €
Typische FehlerquellenDoppelte Schichten, vergessene Verfügbarkeiten, RuhezeitverstößeAutomatische Konflikterkennung
Compliance-RisikoHoch (keine automatische Prüfung)Gering (automatische ArbZG-Prüfung)
Software-Kosten (ca.)0 € (aber versteckte Kosten durch Fehler)Ab 45 €/Monat (bei 3 €/Mitarbeiter)

Allein bei der Planungszeit ergibt sich eine Einsparung von ca. 1.500-4.000 € pro Jahr. Dazu kommen vermiedene Überstundenzuschläge durch bessere Planung und die Minimierung von Bußgeldrisiken. In der Gastronomie und Hotellerie, wo Personalkosten oft 30-40 % des Umsatzes ausmachen, wirkt sich bereits eine Optimierung um wenige Prozentpunkte erheblich auf das Betriebsergebnis aus.

Die wichtigsten Funktionen einer Dienstplan-App

Nicht jede App bietet denselben Funktionsumfang. Entscheidend ist, dass die Lösung sowohl den Planenden als auch den Mitarbeitenden echten Mehrwert bietet. Die folgenden Funktionen sollten Sie bei der Auswahl als Mindeststandard betrachten.

Für Planende: Schichten erstellen, zuweisen und optimieren

  • Schnelle Schichterstellung: Schichten sollten in feinen Zeitschritten (idealerweise 15-Minuten-Schritte) anpassbar sein, um Stoßzeiten präzise abzudecken.
  • Vorlagen und Wiederholungen: Wiederkehrende Schichtmuster als Vorlagen speichern und mit einem Klick auf neue Wochen übertragen.
  • Automatische Zuweisungsvorschläge: Das System schlägt passende Mitarbeitende vor, basierend auf Verfügbarkeit, Qualifikationen und Arbeitszeitkonten. KI-gestützte Systeme nutzen zusätzlich historische Daten und Bedarfsprognosen.
  • Compliance-Prüfung in Echtzeit: Automatische Warnungen bei Verstößen gegen Höchstarbeitszeiten (§ 3 ArbZG), Mindestruhezeiten von 11 Stunden (§ 5 ArbZG), Pausenregelungen (§ 4 ArbZG) und Jugendarbeitsschutz (JArbSchG).
  • Bedarfsorientierte Planung: Verknüpfung mit Umsatzdaten und Bedarfsprognosen, um die Personalstärke am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Für Mitarbeitende: Dienstplan einsehen, tauschen und mitgestalten

  • Mobiler Dienstplan in Echtzeit: Mitarbeitende sehen ihren aktuellen Schichtplan jederzeit auf dem Smartphone. Änderungen werden sofort per Push-Benachrichtigung kommuniziert.
  • Verfügbarkeiten digital melden: Statt Zettel oder WhatsApp tragen Mitarbeitende ihre Verfügbarkeit direkt in der App ein. Das System berücksichtigt diese automatisch bei der Planung.
  • Schichttausch unter Kollegen: Mitarbeitende können Schichten untereinander tauschen, ohne dass der Planer jedes Mal manuell eingreifen muss. Die App prüft dabei automatisch, ob der Tausch regelkonform ist.
  • Urlaubs- und Abwesenheitsanträge: Urlaubsanträge, Krankmeldungen und sonstige Abwesenheiten werden digital eingereicht und direkt in der Planung berücksichtigt.
  • Interne Kommunikation: Nachrichten, Ankündigungen und Schicht-Notizen laufen über die App statt über private Messenger. Das hält Berufliches und Privates getrennt.

Integrierte Zeiterfassung: Planung und Erfassung in einem System

Eine Dienstplan-App entfaltet ihren vollen Nutzen, wenn sie die Zeiterfassung direkt integriert. Mitarbeitende stempeln sich per App, PIN-Code oder stationärem Zeiterfassungssystem ein und aus. Das System berechnet Pausen automatisch, trackt Überstunden und erkennt Abweichungen zwischen geplanten und tatsächlich geleisteten Stunden.

Der entscheidende Vorteil: Plan- und Ist-Zeiten befinden sich im selben System. Das ermöglicht einen direkten Abgleich, macht Abweichungen sofort sichtbar und liefert die Grundlage für eine saubere Lohnvorbereitung. Über Schnittstellen zu DATEV und gängigen Kassensystemen fließen die Daten nahtlos in die Lohnbuchhaltung, ohne doppelte Dateneingabe.

Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Checkliste: 8 Kriterien für die richtige Dienstplan-App

Der Markt für Dienstplan-Software ist groß und unübersichtlich. Die folgenden acht Kriterien helfen Ihnen, die passende Lösung für Ihren Betrieb zu finden:

  • 1. Brancheneignung: Ist die App für Ihre Branche konzipiert? Gastronomie, Einzelhandel und Produktion haben jeweils eigene Anforderungen an Schichtmodelle, Saisonalität und Qualifikationsmanagement.
  • 2. Teamgröße und Skalierbarkeit: Funktioniert die Lösung für Ihre aktuelle Teamgröße und wächst sie mit? Achten Sie auf flexible Preismodelle pro Mitarbeiter.
  • 3. Mobile App für Mitarbeitende: Gibt es eine native App für iOS und Android? Mitarbeitende müssen ihren Dienstplan mobil einsehen und Verfügbarkeiten eintragen können.
  • 4. Integrierte Zeiterfassung: Deckt die Lösung auch die gesetzliche Zeiterfassungspflicht ab, oder benötigen Sie ein separates System?
  • 5. Automatische Compliance-Prüfung: Prüft das System automatisch Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten und Jugendarbeitsschutz? Das minimiert Ihr Bußgeldrisiko erheblich.
  • 6. Integrationen: Lässt sich die App mit Ihrer Lohnbuchhaltung (z. B. DATEV) und Ihrem Kassensystem verbinden?
  • 7. Datenschutz und Serverstandort: Ist die Lösung DSGVO-konform? Werden die Daten auf europäischen Servern gespeichert?
  • 8. Implementierungsaufwand: Wie schnell können Sie starten? Gute Anbieter ermöglichen eine Einführung innerhalb weniger Tage, nicht Wochen.

Ab wann lohnt sich eine App? Excel vs. Software im Vergleich

Für kleine Teams mit bis zu 5 Personen und festen Arbeitszeiten kann eine gut geführte Excel-Tabelle durchaus ausreichen. Die Planung ist überschaubar, die Kommunikation läuft persönlich.

Ab 5-10 Mitarbeitenden wird es jedoch spürbar komplexer: Teilzeitkräfte, Minijobber, wechselnde Verfügbarkeiten, Urlaubsansprüche und gesetzliche Vorgaben müssen koordiniert werden. Hier stoßen manuell geführte Tabellen an ihre Grenzen. Nicht weil Excel als Werkzeug schlecht wäre, sondern weil die Komplexität der Planung eine Automatisierung erfordert, die Tabellenkalkulationen schlicht nicht leisten können: automatische Regelprüfung, Echtzeit-Kommunikation und nahtlose Zeiterfassung.

Wenn Sie aktuell noch mit Excel arbeiten und sich erst orientieren möchten, kann eine strukturierte Vorlage ein guter Startpunkt sein.

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So setzen Betriebe die Dienstplan-App in der Praxis ein

Jede Branche hat eigene Anforderungen an die Dienstplanung. Die folgenden Praxisbeispiele zeigen, wo eine Mitarbeiter-App den größten Unterschied macht.

Gastronomie: Flexible Teams, kurzfristige Änderungen, Saisonbetrieb

Die Gastronomie steht unter enormem Druck: Steigende Personalkosten, Umsatzrückgänge und Fachkräftemangel belasten die Branche. Laut DEHOGA geben 62,7 % der Betriebe an, dass die Rückkehr zur 19 % Mehrwertsteuer sie wirtschaftlich stark belastet. Umso wichtiger ist eine effiziente Personalplanung.

Typische Herausforderungen: Wechselnde Teamgrößen aus Festangestellten, Teilzeitkräften und Aushilfen. Kurzfristige Planänderungen durch Reservierungsschwankungen. Sonn- und Feiertagsarbeit nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 ArbZG mit den entsprechenden Ersatzruhetagen. Eine Dienstplan-App mit bedarfsorientierter Personalplanung hilft, die Personalstärke am tatsächlichen Gästeaufkommen auszurichten und dabei die verkürzte Ruhezeit von 10 Stunden (zulässig in Gaststätten bei Ausgleich innerhalb von 4 Wochen) korrekt zu berücksichtigen.

Praxis-Tipp: Planen Sie zuerst die Festangestellten sinnvoll ein und berücksichtigen Sie dabei bereits geleistete Stunden und Freiwünsche. Decken Sie anschließend den verbleibenden Bedarf mit Aushilfskräften. Eine gute App macht diesen zweistufigen Prozess automatisch.

Einzelhandel: Multi-Standort, Teilzeit-Teams, Stoßzeiten

Im Einzelhandel entsteht Planungsstress häufig durch zwei Faktoren: den hohen Abstimmungsbedarf zwischen mehreren Filialen und die Koordination überwiegend junger Teilzeit-Teams mit wechselnden Verfügbarkeiten. Hinzu kommen saisonale Spitzen (Weihnachtsgeschäft, Schlussverkauf), die eine flexible Kapazitätsplanung erfordern.

Eine Dienstplan-App ermöglicht es Filialleitungen, den Personaleinsatz standortübergreifend zu koordinieren, ohne stundenlang telefonieren zu müssen. Mitarbeitende sehen ihren Plan mobil und können Schichten filialübergreifend tauschen. Besonders relevant: Die automatische Prüfung der Minijob-Grenze (556 €/Monat bei einem Mindestlohn von 13,90 €/Stunde ab 2026) verhindert teure Nachzahlungen.

Sport, Freizeit und Hotellerie: Saisonbetrieb und lange Öffnungszeiten

Hotels, Freizeitparks und Sporteinrichtungen arbeiten oft mit stark schwankendem Personalbedarf. In der Hochsaison werden deutlich mehr Mitarbeitende benötigt als in ruhigeren Monaten. Gleichzeitig gelten lange Öffnungszeiten und Wochenendbetrieb.

Hier spielt die Kombination aus Bedarfsprognosen und automatischer Schichtzuweisung ihre Stärke aus: Das System erkennt anhand historischer Daten und saisonaler Muster, wann wie viele Mitarbeitende benötigt werden, und erstellt Planvorschläge, die Ruhezeiten und Höchstarbeitszeiten automatisch einhalten.

In 5 Schritten zur digitalen Dienstplanung

Die Umstellung von manueller auf digitale Dienstplanung muss kein Großprojekt sein. Mit einem strukturierten Vorgehen gelingt der Wechsel in wenigen Tagen.

Schritt 1: Anforderungen definieren. Wie groß ist Ihr Team? Welche Schichtmodelle nutzen Sie? Brauchen Sie eine Anbindung an DATEV oder Ihr Kassensystem? Welche Branchen-Besonderheiten gelten (Sonn-/Feiertagsarbeit, Jugendarbeitsschutz)?

Schritt 2: Anbieter vergleichen. Nutzen Sie die Checkliste aus dem vorherigen Abschnitt. Achten Sie besonders auf die Kombination aus Dienstplanung, Zeiterfassung und Mitarbeiter-App. Testen Sie, ob die Bedienung intuitiv genug ist, damit auch weniger technikaffine Teammitglieder sofort damit arbeiten können.

Schritt 3: Testphase starten. Die meisten Anbieter bieten kostenlose Testphasen oder Demo-Termine an. Nutzen Sie diese, um die Software mit echten Daten aus Ihrem Betrieb zu testen.

Schritt 4: Team einbinden. Informieren Sie Ihre Mitarbeitenden frühzeitig über die Umstellung und zeigen Sie die Vorteile auf: mobiler Zugriff, mehr Transparenz, einfacherer Schichttausch. Wichtig: Wenn ein Betriebsrat existiert, ist dessen Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 6 BetrVG zwingend erforderlich. Beziehen Sie ihn von Anfang an ein.

Schritt 5: Prozess optimieren. Nach den ersten Wochen lohnt sich ein Blick auf die Daten: Gab es Abweichungen zwischen Plan- und Ist-Zeiten? Wo treten noch Engpässe auf? Gute Systeme liefern Ihnen genau diese Auswertungen, damit Sie Ihre Planung kontinuierlich verbessern können.

Optimierung der Personalplanung und Produktivität mit einer Dienstplan Mitarbeiter App

Nostradamus: Dienstplanung, Zeiterfassung und Mitarbeiter-App aus einer Hand

Nostradamus vereint alle beschriebenen Funktionen in einer cloud-basierten Lösung, die speziell für schichtbasierte Betriebe entwickelt wurde. Als Marktführer in den Niederlanden mit über 2.700 Standorten (darunter Van der Valk, Burger King und Corendon Hotels) bringt Nostradamus umfangreiche Branchenerfahrung in den deutschen Markt.

Ihre Vorteile mit Nostradamus

  • Schnellplanungsfunktion: Weist Mitarbeitende auf Knopfdruck den passenden Schichten zu, basierend auf Verfügbarkeit, Qualifikation und Arbeitszeitkonto.
  • KI-gestützte Bedarfsprognosen: Analysiert historische Daten, Umsätze, saisonale Schwankungen und externe Faktoren, um den optimalen Personalbedarf vorherzusagen.
  • Separate Mitarbeiter-App: Verfügbarkeit eintragen, Schichten einsehen, Schichttausch anfragen und interne Nachrichten empfangen. Verfügbar für iOS und Android.
  • Separate Management-App: Live-Einblicke in Personalkosten, Umsatz und Auslastung von überall.
  • Integrierte Zeiterfassung: Per App, PIN-Code oder stationärem Zeiterfassungssystem. Automatische Pausenberechnung und Überstunden-Tracking.
  • Automatische Compliance: Prüft Arbeitszeitgesetz, Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten und Jugendarbeitsschutz in Echtzeit.
  • DATEV-Integration und Kassensystem-Anbindung: Nahtlose Datenübertragung für die Lohnvorbereitung, keine doppelte Dateneingabe.
  • DSGVO-konform: Alle Daten auf sicheren europäischen Servern.

Konkrete Ergebnisse: Bis zu 10 % Lohnkosteneinsparung durch optimierte Planung, Planungsaufwand um bis zu 80 % reduziert, Implementierung in unter einer Woche und ein ROI typischerweise innerhalb von 2-3 Monaten. Die Preise starten ab 3 € pro Mitarbeiter und Monat.

Nostradamus eignet sich besonders für Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie, im Einzelhandel, in Sport- und Freizeiteinrichtungen, in der Lagerhaltung und in der Produktion.

Fazit: Jetzt handeln statt abwarten

Die Dienstplan-Mitarbeiter-App ist 2026 kein Nice-to-have mehr, sondern eine betriebliche Notwendigkeit. Die Gründe dafür sind handfest:

  • Die Zeiterfassungspflicht gilt bereits seit 2022. Die elektronische Erfassung wird 2026 gesetzlich verankert.
  • Manuelle Planung per Excel, Papier oder WhatsApp kostet Zeit, Geld und Nerven. Ab 5-10 Mitarbeitenden übersteigt der Aufwand den Nutzen.
  • Mitarbeitende erwarten Transparenz und Mitgestaltung. Eine App, über die sie ihren Dienstplan einsehen, Verfügbarkeiten melden und Schichten tauschen können, steigert die Zufriedenheit und senkt die Fluktuation.
  • Die automatische Compliance-Prüfung schützt Sie vor Bußgeldern und gibt Ihnen Rechtssicherheit.

Der wichtigste Schritt ist der erste: Definieren Sie Ihre Anforderungen, testen Sie eine Lösung mit echten Daten und binden Sie Ihr Team ein. Wenn Sie eine Lösung suchen, die Dienstplanung, Zeiterfassung und Mitarbeiter-App in einem System vereint und dabei auf KI-gestützte Bedarfsprognosen setzt, lohnt sich ein Blick auf Nostradamus.

Jetzt kostenlose Demo vereinbaren und Nostradamus unverbindlich testen.

Häufige Fragen zur Dienstplan-Mitarbeiter-App

Was kostet eine Dienstplan-App pro Mitarbeiter?

Die Kosten variieren je nach Anbieter und Funktionsumfang. Professionelle Lösungen starten ab ca. 3 € pro Mitarbeiter und Monat. Achten Sie darauf, ob Zeiterfassung und Mitarbeiter-App im Preis enthalten sind oder separat berechnet werden. Einige Anbieter bieten kostenlose Einstiegstarife mit eingeschränktem Funktionsumfang an.

Ist die Zeiterfassung per App rechtssicher?

Ja, sofern das System die Anforderungen erfüllt: Die Erfassung muss nachvollziehbar, manipulationssicher und DSGVO-konform sein. Wichtig ist, dass Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dokumentiert werden. Die Durchführung der Erfassung kann an Mitarbeitende delegiert werden (z. B. per App), die Kontrolle und Verantwortung verbleibt jedoch beim Arbeitgeber.

Können Mitarbeitende Schichten selbst tauschen?

Bei den meisten professionellen Dienstplan-Apps können Mitarbeitende einen Schichttausch über die App anfragen. Das System prüft automatisch, ob der Tausch regelkonform ist (Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten, Qualifikationen). Je nach Einstellung kann der Tausch automatisch oder nach Freigabe durch den Vorgesetzten wirksam werden.

Brauche ich eine App auch für kleine Teams unter 10 Personen?

Für sehr kleine Teams mit festen Arbeitszeiten kann eine strukturierte Excel-Vorlage ausreichen. Sobald jedoch Teilzeitkräfte, Minijobber, wechselnde Verfügbarkeiten oder Sonn- und Feiertagsarbeit ins Spiel kommen, lohnt sich eine digitale Lösung. Die gesetzliche Zeiterfassungspflicht gilt zudem unabhängig von der Betriebsgröße.

Muss ich den Betriebsrat bei der Einführung einbeziehen?

Ja. Die Einführung einer Dienstplan-App unterliegt dem Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats nach § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG (Verteilung der Arbeitszeit) und Nr. 6 BetrVG (Einführung technischer Einrichtungen, die das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer überwachen können). Beziehen Sie den Betriebsrat von Anfang an in den Auswahlprozess ein, um Verzögerungen zu vermeiden.

Wie aufwändig ist die Einführung einer Dienstplan-App?

Das hängt vom Anbieter und der Komplexität Ihres Betriebs ab. Cloud-basierte Lösungen wie Nostradamus ermöglichen eine Implementierung in unter einer Woche. Entscheidend ist eine gute Vorbereitung: Mitarbeiterdaten bereithalten, Schichtmodelle definieren und das Team frühzeitig informieren. Die meisten Anbieter unterstützen Sie mit einem Onboarding-Prozess.

Welche Daten werden gespeichert und ist das DSGVO-konform?

Eine Dienstplan-App verarbeitet personenbezogene Daten wie Namen, Arbeitszeiten, Verfügbarkeiten und Abwesenheiten. Achten Sie darauf, dass der Anbieter DSGVO-konform arbeitet, die Daten auf europäischen Servern speichert und ein klares Berechtigungskonzept bietet. Sensible Daten sollten nur für berechtigte Personen einsehbar sein. Bei Nostradamus werden alle Daten auf sicheren europäischen Servern gespeichert, und hierarchie-basierte Berechtigungen stellen sicher, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf sensible Informationen haben.

Über 2.700 Standorte vertrauen bereits auf Nostradamus

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